Foto: Am roan Tisch in einem Garten © Anna Szalachy

Nur wenige Minuten außerhalb der Wiener Innenstadt beginnt eine andere Welt: Zwischen Weingärten, Waldhängen und Panoramablicken gibt es Orte, die Kulinarik, Natur und Entschleunigung verbinden und einfach ideal für kleine Fluchten aus dem Alltag sind.

Denn Wien ist nicht nur Stadt und Kultur, sondern auch der Landschaft. Genau dieser Übergang zwischen urbanem Raum und Natur macht die Umgebung so besonders: In den Weinbergen, entlang der Höhenstraße oder in versteckten Gartenlagen entstehen Ausflugsziele, die bewusst auf Atmosphäre setzen.

Die folgenden Spots zeigen unterschiedliche Zugänge zu diesem Erlebnis, vom modernen Ausflugslokal über klassische Heurigenkultur bis hin zu naturnahen Erlebnisorten. Gemeinsam ist ihnen die Kombination aus Aussicht, regionaler Küche und einem Gefühl von „kurz weg sein, ohne weit zu fahren“.

Gugumuck Gartenbar

Ein Ausflug zu Andreas Gugumuck gleicht einer kleinen Landflucht: Auf dem idyllischen Areal, umgeben von Kornfeldern, aromatischen Kräutern und einem naturnah bewirtschafteten Gemüsegarten, wird bewiesen, wie perfekt sich zeitgemäße Agrarkultur, lokale Küche und ökologisches Bewusstsein ergänzen. Die Vision einer eigenen Wiener Schneckenzucht hat sich längst zu einem prämierten Hotspot für Genießer und Genießerinnen entwickelt, der eine eigene Manufaktur, ein Bistro und eine stimmungsvolle Gartenbar vereint.

Das Konzept setzt konsequent auf kürzeste Wege: Die Ernte wandert direkt vom Feld in die Küche und verwandelt sich dort in kreative Gerichte. Ergänzt wird das kulinarische Angebot durch hausgemachte Kräuter-Cocktails, handwerkliche Biere und feine Weine, die eine Atmosphäre wie beim italienischen Agriturismo versprühen. Spätestens wenn man auf der Holzterrasse Platz nimmt und den Blick schweifen lässt, ist der hektische Alltag der Metropole vollkommen vergessen.

Foto: Gugumuck © Weninger

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Häuserl am Roan

Das Häuserl am Roan liegt hoch über Wien am Rand des Wienerwaldes und verbindet Restaurant, Eventlocation und klassisches Ausflugslokal auf einem offenen, großzügigen Areal. Besonders prägend ist die Lage: Von der Terrasse aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Stadt, während rundherum Natur, Wiesen und Wald dominieren.

Kulinarisch setzt das Konzept auf moderne österreichische Küche mit regionalem Fokus. Klassiker werden nicht folkloristisch inszeniert, sondern zeitgemäß interpretiert, oft mit saisonalen Zutaten aus dem Wienerwald und einer klaren, unkomplizierten Handschrift.

Neben dem Restaurantbetrieb spielt auch der Eventcharakter eine große Rolle: Hochzeiten, Feiern und Firmenveranstaltungen finden hier ebenso statt wie entspannte Nachmittage auf der Terrasse. Die Kombination aus Weitblick, Natur und großzügigem Raumgefühl macht “das Häuserl” zu einem der vielseitigsten Ausflugsorte im Norden Wiens.

Foto: Häuserl am Roan © Anna Szalachy

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Erlebniswelt Kahlenberg und die Josefinenhütte

Nur ein paar Minuten von der Wiener City entfernt und doch gefühlt Lichtjahre vom stressigen Alltag weg: Genau dieses Kontrastprogramm macht den Kahlenberg seit Generationen zum ultimativen Hotspot für alle, die eine schnelle Pause vom urbanen Trubel brauchen. Es ist die perfekte Symbiose aus maximaler Stadtnähe und dem befreienden Gefühl, tief durchatmen zu können. Mitten im Grünen gelegen, verschmelzen hier Tradition und Moderne zu einem einzigartigen Lifestyle-Erlebnis.

Das kulinarische Epizentrum dieses Rückzugsortes bildet die Josefinenhütte. Hier wird das Konzept des klassischen Wiener Heurigen komplett zeitgemäß interpretiert. Traditionelle Wiener Küche und authentische Schmankerl matchen sich mit einer ungezähmten Naturkulisse und einem großartigen Panoramablick.

Doch die Hütte ist erst der Anfang der Kahlenberg-Experience. Die Erlebniswelt Kahlenberg transformiert den geschichtsträchtigen Ort in einen vielseitigen Open-Air-Space. Das Angebot ist facettenreich: Von gechillten Spaziergängen und ausgedehnten Wanderungen durchs Unterholz bis hin zu perfekt durchgestylten Outdoor-Events und abwechslungsreichen Freizeitprogrammen unter freiem Himmel ist alles dabei.

Besonders Familien, Freundeskreise und Tagesausflügler und Tagesausflüglerinnen schätzen dieses nahtlose Zusammenspiel aus echtem Naturerlebnis und modernen Freizeitangeboten zu allen Jahreszeiten.

Foto: Erlebniswelt Kahlenberg und die Josefinenhütte © Erlebniswelt Kahlenberg

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Rondell am Cobenzl

Ein Klassiker, an dem man sich nie satt sehen kann? Ganz klar, das Rondell am Cobenzl zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen Wiens und verbindet Gastronomie mit einer der eindrucksvollsten Aussichtslagen der Stadt. Hoch über Grinzing bietet der Standort einen weiten Blick über Wien bis hin zum Wienerwald.

Kulinarisch bewegt sich das Konzept zwischen klassischer Wiener Küche und moderner Ausflugsgastronomie. Die Speisekarte ist bewusst breit gehalten und richtet sich an Tagesgäste und Besucher und Besucherinnen, die gezielt für den Ausblick kommen.

Die besondere Stärke liegt im Zusammenspiel aus Lage und Atmosphäre: große Terrassenflächen, viel Tageslicht und ein kontinuierlicher Blick auf die Stadt machen das Rondell zu einem Evergreen. Und auch Graf Cobenzl würde Gefallen an der Neuinterpretation „seines“ Berges finden und sich an der Weitsicht erfreuen!

Foto: Rondell am Cobenzl © Mato Johannik

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Café Schillwasser

Das Café Schillwasser steht für eine sehr entspannte, wassernahe Ausflugskultur in der Donaustadt. Direkt an der Alten Donau gelegen, wirkt der Ort wie ein klassischer Sommer-Rückzugsraum: Liegestühle und ein bewusst unkompliziertes Konzept prägen das Erlebnis.

Aber nicht nur das: Es liegt in „der Kleinen Stadt Farm“, dem größten Urban Farming Projekt Österreichs, einem Zusammenschluss von rund 20 ökologischen und sozialen Organisationen und Kulturschaffenden, mit rund 500 Beteiligten. Hier wird gemeinsam verwaltet, bespielt und bewirtschaftet. Das meiste davon passiert mit großem ehrenamtlichem Engagement.

Im Mittelpunkt steht ein leichtes, sommerliches Angebot - Getränke, kleine Speisen und Snacks, alle vegan und vegetarisch, die perfekt zum Ambiente passen. Die Produzenten und Produzentinnen befinden sich vorwiegend im Radius von 50 km. Einige sind sogar direkt am Hof, wie Hut & Stiel, von denen das Café Schillwasser die Pilze bezieht. Und auch die Bienen, die für den Honig des Cafés sorgen, „wohnen“ nur 100 m von hier. Ein Teil des Gemüses wächst direkt auf der Farm im Glashaus von Land in Sicht.

Die Atmosphäre ist klar auf Verweilen ausgelegt, ganz ohne Restaurantcharakter, sondern eher als lässiger Treffpunkt nahe dem Schillerwasser.

Besonders ist auch die Kombination aus Zugänglichkeit und Lage: schnell erreichbar, aber dennoch mit starkem Urlaubsgefühl. Gerade an warmen Tagen entsteht hier ein fast südliches Setting mitten in Wien.

Foto: Café Schillwasser © Piero Chiussi

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