Dreizack Wien

Foto: Dreizack Wien Indoor Store Geschäftsinhaber stehen im Geschäft © Dreizack Wien

Indoor Store Mitarbeiter fertigt Schmuck an

Hier werden Geschenke in wenigen Minuten zu Unikaten

Manchmal braucht es gar nicht das große Geschenk, denn manchmal reicht ein Name, ein Datum oder ein kleiner Insider, damit aus einem schönen Gegenstand etwas entsteht, das man nicht mehr so schnell vergisst. Genau auf diesen Moment hat sich Dreizack spezialisiert. Im neuen Geschäft in der Josefstädter Straße trifft regionales Handwerk auf moderne Technik – und oft dauert es keine fünf Minuten, bis ein Produkt seine ganz persönliche Geschichte erzählt.

Hinter dem Concept Store steht Dominik Kögler. Der Medienmacher und Unternehmer wollte einen Ort schaffen, an dem außergewöhnliche Produkte genauso ihren Platz finden wie kreative Ideen. Über 100 Manufakturen aus Österreich sind mittlerweile vertreten – von Keramik über Schmuck und Delikatessen bis hin zu Wohnaccessoires. Das Besondere: Fast alles kann direkt vor Ort personalisiert werden. „Dreizack ist ein Concept Store in Wien, wo ganz viele einzigartige Produkte von regionalen Herstellern und Herstellerinnen zu sehen sind. Und wir können Geschenke direkt vor Ort personalisieren“, bringt Kögler das Konzept auf den Punkt.

Neben der Personalisierung von Geschenken betreibt das Unternehmen auch eine hauseigene 3D-Design- und 3D-Druckproduktion. Dort entstehen individuelle Ersatzteile, Figuren sowie funktionale Bauteile, die passgenau nach den Wünschen der Kundinnen und Kunden entwickelt und gefertigt werden.

Foto: Dreizack Wien Außenansicht Store Dreizack © Dreizack Wien

Vom Grätzelprojekt zum Concept Store

Begonnen hat alles im 16. Bezirk. Mit den Jahren kamen neue Maschinen, neue Hersteller und Herstellerinnen und immer mehr Kundinnen und Kunden dazu. Irgendwann wurde der Platz schlicht zu klein. Der Umzug in die Josefstadt war deshalb ein logischer nächster Schritt.

Seine Entwicklung beschreibt Kögler mit einem charmanten Bild: „Im 16. Bezirk waren wir noch die Raupe. Jetzt wurde es einfach Zeit, aus dem Kokon herauszukommen und an einen Ort zu ziehen, wo wir mehr Menschen erreichen können.“ Die neue Lage bringt nicht nur mehr Fläche, sondern auch genau jene Zielgruppe, die Freude an handgemachten, kreativen und außergewöhnlichen Produkten hat.

Wenn Beratung wichtiger ist als der Verkauf

Wer ohne Geschenkidee kommt, muss deshalb noch lange nicht ratlos wieder gehen. Oft beginnt der Einkauf hier mit einem Gespräch statt mit einem Blick ins Regal. Viele kommen ohne konkrete Vorstellung hinein und verlassen das Geschäft mit einem Geschenk, das perfekt zur beschenkten Person passt. „Es gab keinen Schlüsselmoment, an dem ich wusste, jetzt wird daraus ein Unternehmen. Es ist die Summe vieler kleiner Momente, wenn jemand ohne Geschenkidee hereinkommt und mit einem Lächeln wieder hinausgeht.“

Diese persönliche Beratung ist bis heute einer der wichtigsten Bausteine des Konzepts.

Regional statt beliebig

Während viele Geschäfte auf Masse setzen, geht Dreizack bewusst den anderen Weg. Jeder Produzent und jede Produzentin wird sorgfältig ausgewählt, Überschneidungen sollen vermieden werden. Selbst wenn mehrere Keramiklabels vertreten sind, unterscheiden sie sich deutlich in Stil und Design.

„Uns ist wichtig, dass hinter jeder Marke Qualität steckt und die Produkte einzigartig sind.“ So entsteht ein Sortiment, das man nicht an jeder Ecke findet und das ständig neue Entdeckungen bereithält.

Foto: Dreizack Wien  Inddor Store, Mitarbeiter fertigt Schmuck an © Dreizack Wien

Schwerter, Anker und Duschblenden

Die eigentlichen Stars des Geschäfts sind allerdings die Lasergravuren. Und die landen längst nicht nur auf Schneidbrettern oder Flachmännern.

„Wir haben schon Schwerter graviert, Anker, Gewehrschäfte oder sogar Duschblenden. Die Leute bringen die unterschiedlichsten Dinge mit und wollen sie zu etwas Persönlichem machen“, erzählt Kögler lachend. Gerade diese ungewöhnlichen Aufträge machen den Alltag spannend und zeigen, wie kreativ Kundinnen und Kunden werden können.

In zwei Minuten gegen den Einheitsbrei

Besonders stolz ist das Team auf seine Geschwindigkeit. Wer ein Produkt personalisieren lassen möchte, muss keinen Auftrag abgeben und Tage später wiederkommen. „Eine Standardgravur ist meist schon in unter zwei Minuten direkt vor den Augen der Kundschaft fertig. Und selbst bei individuellen Sonderwünschen, sofern alles vorbereitet ist, dauert es oft keine fünf Minuten.

Online-Marktplätze machen vieles billig und schnell verfügbar. Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen der Wunsch nach Dingen, die nicht austauschbar sind. “Heute bekommt man fast überall alles. Aber oft fehlt die Seele. Mit einer persönlichen Gravur wird aus einem ganznormalen Produkt etwas Einzigartiges.“

Genau darin sieht Kögler die Zukunft seines Unternehmens: Individualität statt Massenware, regionale Qualität statt beliebiger Produkte und die Möglichkeit, Ideen innerhalb weniger Minuten Wirklichkeit werden zu lassen.

Ergänzt wird das Angebot daher durch eine hauseigene 3D-Design- und 3D-Druckproduktion, in der individuelle Ersatzteile, Figuren und funktionale Bauteile nach Kundenwunsch entwickelt und gefertigt werden.

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