Gogi Chicken

Foto: Dunkelhaariges junges Mädchen mit dunkler Sonnenbrille trinkt aus einem Becher eine gelbe Flüssigkeit © Gogi Chicken

Der Hotspot für Korean Fried Chicken

Wer authentischen koreanischen Vibe sucht, ohne dafür ein Flugticket zu buchen, sollte in der Barnabitengasse vorbeischauen. Aber Vorsicht: Suchtpotenzial.

Dort, wo früher die Pizzeria Frascati war, dreht sich heute alles um doppelt frittiertes Hühnerfleisch und koreanisches Fast Food ohne großes Tamtam. Der 6. Bezirk war kein Zufall. „Die Location ist eine gute Mischung“, sagt Gastronomin Sophia Li. Die Nähe zur Mariahilfer Straße, zum Haus des Meeres, Touristen und Touristinnen sowie die vielen Anrainer und Anrainerinnen-Familien – all das spielt Gogi Chicken in die Karten. Aktuell läuft vieles über Take-away und Lieferung. „Momentan beides, aber Take-away und Liefern funktioniert sehr gut in diesem Bezirk.“

Der Ansatz ist klar: Wien hatte Nachholbedarf. „Ich glaube, in Wien gibt es wirklich eine Lücke für Korean Fried Chicken“, sagt Li. Pop-ups gab es bereits, „aber einen echten Shop oder ein Lokal habe ich nicht gesehen in Wien“.

Foto: Gogi Chicken © Gogi Chicken

Warum Korean Fried Chicken anders ist

Was Korean Fried Chicken ausmacht, ist vor allem die Textur: Das Hühnerfleisch wird meist in einer gewürzten Mehlmischung mit Kartoffel- oder Maisstärke frittiert – oft sogar zweimal. Das Ergebnis ist eine Kruste, die gleichzeitig dick, luftig und besonders knusprig ist. Danach kommt das, was den Unterschied macht: die Sauce.

„Eine häufige Frage ist: Was ist der Unterschied zwischen American Fried Chicken und Korean Fried Chicken?“, erzählt Sophia. „Korean Fried Chicken ist mit Sauce coated. Die meisten amerikanischen Fried-Chicken-Varianten werden mit Dip-Saucen gegessen.“ Bei Gogi Chicken wird die Sauce dünn aufgetragen, wie etwa bei Soy Garlic oder Honey Butter. „Und das schmeckt man!“

Sieben Varianten, viel Crunch

Sieben Geschmacksrichtungen stehen zur Wahl. Wer klassisch starten will, nimmt den Original Flavor, bei dem zwei Dips inklusive sind. Besonders rund ist die Soy-Garlic-Variante: salzig, leicht süß, intensiv, ohne die Kruste aufzuweichen. Dazu kommen Optionen wie Spicy Korean, Garlic Cheese oder Honey Butter.

Foto: Länglicher Teller von  Gogi Chicken mit knusprigen unterschiedlich aussehenden hell und dunkelbrauen Hühnerstücken © Gogi Chicken

Bestellt wird in acht oder zwölf Stück, wobei die größere Portion definitiv großen Hunger voraussetzt. Praktisches Detail: Für alle, die sich beim Essen nicht komplett anpatzen wollen, liegen Einweghandschuhe bereit. Wirklich sinnvoll, denn Sauce gibt es hier reichlich.

Neben dem Fried Chicken stehen auch Burger auf der Karte. „Wir haben Kimchi Burger und Tofu Burger – ein bisschen im asiatischen Style“, sagt Sophia. Dazu kommen Pommes, eingelegter Rettich, hausgemachtes Kimchi und Desserts wie Fried Milk oder Egg Tarts. Bei den Getränken bleibt es fast-food-tauglich: Softdrinks plus drei hausgemachte Limonaden.

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