Foto: Kärntnerstraße  im 1. Wiener Gemeindebezirk - Innere Stadt © Florian Wieser

Historische Monumente ohne Ende, Boutiquen internationaler Luxus-Marken, Fünfstern-Hotels und Grundstückspreise jenseits von Gut und Böse. Die Wiener City zählt zu den touristisch attraktivsten Zielen Österreichs, vielleicht auch unter anderem deshalb, weil hier viele traditionelle Familienunternehmen ansässig sind, die erstaunliche Köstlichkeiten produzieren.

Pepper & Ginny - Vegane Veinkost Wien

Mitten in der Wiener Innenstadt, in der geschichtsträchtigen Ballgasse, hat eine ehemalige Werberin ihre neue Berufung gefunden. Wo man früher vielleicht klassische Delikatessen vermutet hätte, hat Manuela Haromy mit Pepper & Ginny einen Ort geschaffen, der die Wiener Wein- und Feinkosttradition radikal modern und rein pflanzlich interpretiert. Seit 2019 beweist sie hier eindrucksvoll, dass „vegan“ und „Gourmet“ keine Gegensätze sein müssen, sondern eine neue Ära des Genusses einläuten.

Das Sortiment ist eine Liebeserklärung an kleine, exklusive Manufakturen aus ganz Europa. Manuela Haromy kuratiert ihre Produkte mit dem geschulten Auge einer Kennerin: Von Cashew-Camemberts in beachtlicher Qualität bis hin zu internationalen Spezialitäten findet hier alles Platz, was das Feinschmecker-Herz höherschlagen lässt.

Doch das eigentliche Herzstück produziert die Inhaberin selbst: den hausgemachten Original Carrot Lox. Mit handwerklicher Präzision verwandelt sie einfache Karotten in eine vegane Räucherlachs-Alternative, die in Wien ihresgleichen sucht und mittlerweile als echte Spezialität des Hauses gilt.

Pepper & Ginny ist weit mehr als ein reines Feinkostgeschäft, es ist immer mehr ein Treffpunkt für moderne Feinschmecker und Feinschmeckerinnen. Vor Ort können kleine, frisch zubereitete Speisen genossen werden, die zeigen, wie facettenreich die moderne Wiener Jause heute aussehen kann. Wer das Erlebnis mit nach Hause nehmen oder bei einem Event beeindrucken möchte, greift zu den exquisiten veganen Gourmetbrötchen – eine zeitgemäße Interpretation des Wiener Klassikers.

Manuela Haromy beschreibt ihren Anspruch so: „Willkommen bei Pepper & Ginny – der feinsten Adresse für außergewöhnliche vegane Delikatessen in Europa. Hier trifft traditionelle Wiener Feinkost auf moderne, pflanzliche Innovation, liebevoll kuratiert und handverlesen."

Foto: Zeigt das Lokal Pepper and Ginny © WH Media

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Dolce Pensiero

„Ein süßer Gedanke“ – das bedeutet Dolce Pensiero, der Name der italienischen Konditorei in der Salzgriesgasse auf Deutsch. Und auf süße Gedanken kommt in diesem Geschäft jeder ziemlich schnell. Denn dort gibt es Profiterol, Brioche, Panettone, verschiedenste Torten, kleine Dolci aller Art und vieles mehr. Geführt wird die Pasticceria vom Italiener Williams Della Bona, der bereits in der Konditorei seines Vaters in der Lombardei Gefallen an diesem Handwerk gefunden hat. Nach Reisen quer durch Europa hat sich der Konditor Della Bona dann in Wien niedergelassen und sich den Traum von der eigenen Pasticceria erfüllt. Und auch die Liebe hat Williams in Wien gefunden und sie sogleich mit seinen süßen Köstlichkeiten verzaubert. Seine Frau Emmanuelle kommt ursprünglich aus Frankreich und bringt so auch die französische Konditor- und Backkunst mit ein. Ihr könnt also im Dolce Pensiero das Beste aus beiden Welten genießen. Wer es lieber pikant mag, probiert einfach die Antipasti, Panini oder eine der Pasta-Kreationen, die es unter der Woche als Tagesmenüs gibt.

Foto: Auslage des Geschäfts Dolce Pensiero © WH Media

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Zum Schwarzen Kameel

Das Schwarze Kameel, einst k.u.k. Hoflieferant für Wein und Gewürze, gibt es schon seit dem Jahr 1618. Die legendären Brötchen wurden von Familie Friese allerdings erst in den 60er-Jahren entwickelt – und zwar nach einfachster Rezeptur und aus Zutaten, die man sich schon damals leisten konnte. Das hat sich bis heute nicht verändert. Allerdings wurden die Brötchen vom beiläufigen Snack zum Kult.

Foto: Zeigt das Geschäftslokal zum schwarzen Kameel © WH Media

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Jäger TEE

Auf eine lange Tradition kann Wiens ältestes Tee-Kontor zurückblicken: Jäger Tee in der Operngasse existiert schon seit 1862 und damit länger als die Oper selbst. Hier werden feinste Tees noch in einer hölzernen, handbetriebenen Trommel gemischt, in Schütten gelagert und mit Sieben händisch von Bruchstücken befreit.

Foto: Zeigt das Geschäftslokal Jäger Tee © WH Media

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